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Es gibt Kinderkrankheiten, die erwischen früher oder später fast jede Familie. Wenn sie einmal in der Krippe oder im Kindergarten die Runde machen, bringt sie fast immer jemand mit nach Hause. Eine davon ist die Hand-Mund-Fuß-Krankheit.
Plötzlich wirkt dein Baby quengelig, hat vielleicht leichtes Fieber – und dann entdeckst du die ersten kleinen Bläschen an den Händen, Füßen oder sogar im Mund. Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist zwar meist harmlos, kann aber für dein Baby unangenehm sein, vor allem, wenn der Mund betroffen ist und das Trinken plötzlich wehtut.
In diesem Artikel erklären wir dir, wie du die Symptome erkennst, was du zu Hause tun kannst und wann es sinnvoll ist, zum Kinderarzt zu gehen. Außerdem stellen wir dir sanfte Hausmittel vor, mit denen du dein Baby unterstützen kannst, damit es bald wieder fröhlich trinken, lachen und schlafen kann.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine weit verbreitete Viruserkrankung, die vor allem Babys und Kleinkinder betrifft. Sie wird meist durch sogenannte Coxsackie-Viren ausgelöst und tritt besonders häufig in den wärmeren Monaten auf.
Der Name beschreibt schon, wo sich die typischen Symptome zeigen: im Mund, an den Händen und an den Füßen. Die meisten Kinder überstehen die Krankheit gut, doch für Eltern ist es oft schwer mitanzusehen, wenn das Baby leidet oder nicht mehr trinken möchte.
Deshalb ist es gut zu wissen, woran du Hand-Mund-Fuß erkennst und wie du mit einfachen Mitteln für Erleichterung sorgen kannst.
Die ersten Anzeichen sind oft recht unspezifisch: Dein Baby oder Kleinkind wirkt vielleicht müde, weinerlich oder trinkt weniger als sonst. Manche Eltern berichten auch von einem leichten Fieber oder geröteten Wangen, bevor überhaupt ein Ausschlag sichtbar wird.
Im Verlauf können dann folgende Symptome auftreten:
Die Bläschen im Mund können beim Trinken oder Essen brennen. Deshalb verweigern viele Babys in dieser Zeit die Brust oder das Fläschchen. Wichtig ist dann, dass du auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtest.
Ja, die Krankheit ist sehr ansteckend, besonders in den ersten Tagen, wenn noch gar nicht alle Symptome sichtbar sind. Übertragen wird das Virus vor allem über Speichel, Nasensekret, Stuhl oder gemeinsam benutzte Gegenstände.
Wichtig zu wissen: Babys, die Hand-Mund-Fuß haben, sollten in dieser Zeit zu Hause bleiben und nicht in die Krippe oder Kita gehen, selbst wenn sie sich schon wieder fitter fühlen.
Es gibt kein spezielles Medikament gegen das Virus, aber es gibt viele Möglichkeiten, deinem Kind die Symptome zu erleichtern und ihm diese Zeit so angenehm wie möglich zu machen.
Was du zu Hause tun kannst:
Und das Wichtigste: Hab Geduld mit deinem kleinen Schatz und mit dir selbst. Auch wenn die Bläschen oft erschreckend aussehen, sie heilen in der Regel innerhalb von 7 bis 10 Tagen vollständig ab. Diese Phase ist nicht leicht, aber sie geht vorüber.
Erst wenn alle Bläschen vollständig abgeheilt sind und keine neuen mehr entstehen, ist dein Kind nicht mehr ansteckend und kann wieder ohne Bedenken unter Menschen – sei es in der Krippe, bei Spielverabredungen oder zum beim Besuch bei den Großeltern.
Viele Eltern schwören auf einfache Hausmittel, die die Symptome auf sanfte Weise lindern können, ganz ohne Chemie und mit viel Liebe gemacht:
Wichtig: Bitte keine scharfen oder sauren Speisen geben, das kann die Mundschleimhaut zusätzlich reizen. Auch ätherische Öle sind in dieser
Du darfst und solltest weiter stillen, wenn dein Baby das möchte. Muttermilch enthält viele wertvolle Abwehrstoffe, die dein Kind beim Gesundwerden unterstützen.
Wenn dein Baby wegen der Mundbläschen nicht mehr gut an der Brust trinken kann, kannst du Muttermilch vorsichtig abpumpen und mit einem Löffel oder Becher/ Fläschchen geben.
Verläuft die Krankheit unkompliziert, kannst du dein Kind gut zu Hause begleiten, trotzdem gibt es Anzeichen, bei denen du lieber ärztlichen Rat einholen solltest:
Auch wenn du dir einfach unsicher bist oder ein ungutes Gefühl hast, scheue dich nicht, ärztlichen Rat einzuholen. Du kennst dein Kind am besten. 🧸😊
Viele Betreuungseinrichtungen erwarten auch eine Bestätigung der Krankheit, damit sie die entsprechenden Hygienemaßnahmen sowie die Informationspflicht bei ansteckenden Krankheiten einhalten können. In diesem Fall ist ein Arztbesuch unerlässlich.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine typische Kinderkrankheit, die zwar unangenehm, aber meist harmlos ist. Mit Geduld, liebevoller Pflege und einigen bewährten Hausmitteln kannst du deinem Baby und Kleinkind gut durch diese Zeit helfen.
Wichtig ist vor allem, dass dein Kind genug trinkt, sich ausruhen kann und dass ihr euch nicht zu viele Sorgen macht. Denn wie so oft bei viralen Infekten gilt: Nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei und dein kleiner Schatz kann wieder unbeschwert lachen, spielen und trinken. ❤️
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