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Die Geburt ist ein einzigartiges und intensives Erlebnis, das sich in drei Hauptphasen unterteilt: die Eröffnungsphase, die Austreibungsphase und die Nachgeburtsphase. Jede dieser Phasen hat ihre eigenen Merkmale, Herausforderungen und körperlichen Veränderungen. Hier erfährst du, was während jeder Phase passiert und wie du dich bestmöglich darauf vorbereiten kannst.
Die Eröffnungsphase ist die längste Phase der Geburt und beginnt mit den ersten regelmäßigen Wehen. Ziel dieser Phase ist die Öffnung des Muttermundes auf etwa 10 cm, damit das Baby geboren werden kann.
Typische Anzeichen der Eröffnungsphase:
✅ Erste regelmäßige Wehen, die sich in Intensität und Häufigkeit steigern
✅ Der Muttermund beginnt sich zu verkürzen und zu öffnen
✅ Eventueller Abgang des Schleimpfropfs
✅ Blasensprung (nicht immer zu Beginn)
Wann ins Krankenhaus fahren?
Tipp: 📱 Es ist sinnvoll, die Wehen zu tracken, um die Abstände im Blick zu behalten. Dafür gibt es Wehen-Apps, die dabei helfen, den Verlauf zu dokumentieren. Die Partner:in kann diese Aufgabe übernehmen, damit die Gebärende sich entspannen kann.
Dauer: Die Eröffnungsphase kann zwischen 6 und 12 Stunden oder länger dauern, insbesondere bei Erstgebärenden.
„Dein Körper gibt dir Signale – höre darauf! Wenn du müde bist, gönn dir Ruhe. Wenn du dich bewegen möchtest, tue das in einem Tempo, das sich gut anfühlt. Die Geburt ist ein natürlicher Prozess, und dein Körper weiß, was er tut.“
In der Austreibungsphase ist der Muttermund vollständig geöffnet und das Baby bewegt sich durch den Geburtskanal. Dies ist der kraftvollste Moment der Geburt.
Typische Anzeichen der Austreibungsphase:
✅ Der Drang zu pressen setzt ein
✅ Die Wehen sind besonders intensiv
✅ Das Baby rutscht tiefer in das Becken
✅ Der Damm wird stark gedehnt
Presswehen sind besonders starke Wehen, die durch den natürlichen Pressdrang ausgelöst werden. Sie helfen dem Baby, sich durch den Geburtskanal zu bewegen. In dieser Phase arbeitet die Gebärende aktiv mit und nutzt die Wehen gezielt, um das Baby nach unten zu schieben.
Dauer: Diese Phase dauert in der Regel zwischen 30 Minuten und 2 Stunden.
Wie endet die Austreibungsphase? 🍼 Die Austreibungsphase endet mit der Geburt des Babys. Sobald das Baby vollständig geboren ist, wird es der Mutter auf die Brust gelegt, um das Bonding zu fördern.
Tipps für diese Phase:
„Wenn du das Gefühl hast, nicht mehr weiterzukönnen, bist du deinem Baby meist schon ganz nah! Diese letzte Phase erfordert viel Kraft, aber du bist nicht allein – deine Atmung und deine Geburtsbegleitung helfen dir, dein Kind sicher auf die Welt zu bringen.“
Nach der Geburt des Babys folgt die Nachgeburtsphase, in der die Plazenta (Mutterkuchen) abgestoßen wird.
Typische Anzeichen der Nachgeburtsphase:
✅ Leichte Nachwehen helfen, die Plazenta aus der Gebärmutter zu lösen
✅ Die Plazenta wird innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach der Geburt ausgestoßen
✅ Der Körper beginnt, sich hormonell auf das Wochenbett einzustellen
Tipps für diese Phase:
Nicht jede Geburt verläuft nach dem klassischen Schema. Es gibt verschiedene Sonderformen, die einen anderen Geburtsverlauf mit sich bringen:
Jede Geburt ist einzigartig
Die drei Geburtsphasen laufen bei jeder Frau individuell ab. Eine gute Vorbereitung, Vertrauen in den eigenen Körper und die Unterstützung durch die Hebamme oder Geburtsbegleitung helfen, die Geburt bestmöglich zu erleben. Dein Körper ist für diese Herausforderung gemacht – du schaffst das!
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